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sleep•safe harmony

Cycler sleep•safe harmony

So individuell wie Ihre Patienten

  • Individualisierung der Behandlung
  • Verschreibungserstellung direkt am Cycler
  • Einfache Installation

Die Hauptmerkmale des sleep•safe harmony- Cyclers im Überblick

Trainingsvorteile:
  • Animationen zur Unterstützung der Bedienung direkt am Gerät
  • Großer Touchscreen 
Praktisches Therapiemanagement:
  • Erstellung der Verschreibung direkt am Gerät mit Hilfe der Bildschirmtastatur
  • Optimierter Einsatz von Dialyselösung – kein Extravolumen zum Befüllen notwendig 
Komfortable Bedienung:
  • Automatische Beutelkonnektion und Barcode-Erkennung
  • Integrierte Griffe
  • PatientCardPlus speichert Behandlungsdaten von mehr als 12 Monaten 
Einfache Installation: 
  • Sofort betriebsbereit – dank doppelter Isolierung ist kein Transformator erforderlich
  • Kein Technikereinsatz notwendig 
FlexPoint-Technologie:
  • Alle Behandlungen mit sleep•safe harmony werden durch die einzigartige FlexPoint Technologie unterstützt. Diese ermöglicht die individuelle Einstellung des maximal zulässigen Füllvolumens sowie ein des zulässiges Restvolumens des Patienten
Zielsetzung:
  • Verbesserte Behandlungseffektivität durch Einhaltung der verschriebenen Behandlungszeiten
  • Keep the prescribed treatment time
  • Minimierung potentieller Alarme
  • Vermeidung einer Überfüllung – für Sicherheit und Wohlbefinden der Patienten

 

Wichtige Faktoren für eine erfolgreiche PD-Behandlung:

Das Patientenalter ist ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der Dialyseform.

Optimales Gewichtsmanagement ist ein weiterer wichtiger Faktor für den Erfolg einer PD-Behandlung Gewichtsveränderungen, hervorgerufen durch Lebensstil, Kalorienaufnahme, Krankheits- und Hydrationsstatus, erfordern eine ständige Überwachung und individuelle Anpassung der Verschreibung der PD-Therapie. 

Anhand der Dialysat-Plasma-Quotienten für Harnstoff, Kreatinin und Glukose lassen sich die Transportcharakteristika der Peritonealmembran der PD-Patienten beschreiben. Da sich der individiduelle Transportstatus im Laufe der Zeit verändern kann und dies eine Therapieanpassung erfordert, sollte die individuelle Transportcharakteristik des Peritoneums regelmäßig bestimmt werden.

Überlebensrate und Lebensqualität von PD-Patienten hängen maßgeblich von der Nierenerstfunktion ab. Die Nierenrestfunktion sollte daher möglichst lange erhalten bleiben. Die Verschreibung biokompatibler PD-Lösungen kann dabei einen wichtigen Beitrag leisten.

Aufgrund der Beeinträchtigung der Nierenfunktion verringert sich die Fähigkeit des Körpers, überschüssige Flüssigkeit zu entfernen, und die Patienten benötigen eine Dialyse, um UF zu erzeugen. Die Menge an benötigtem UF variiert abhängig von vielen Faktoren, wie Lebensstil, Krankheitsprogression und anderen krankhaften Zuständen. Eine adäquate UF ist daher für eine erfolgreiche PD bedeutend.

Diagramm: Adaptierte APD

Adaptierte automatisierte Peritonealdialyse (aAPD) mit sleep•safe harmony

Die Therapieform der adaptierten APD mit dem sleep•safe harmony ermöglicht die Kombination von Zyklen mit kurzer Verweilzeit und kleinen Füllvolumina sowie Zyklen langer Verweilzeit und großen Füllvolumina.

Darüberhinaus kann die Glukosekonzentration für jeden Zyklus einfach profiliert werden. Adaptierte APD bietet somit neue Optionen bei der Verschreibung der PD, die in einer Behandlung sowohl zur Optimierung der Ultrafiltration (UF) und Clearance beitragen können.

Eine klinische Studie zeigte die Vorteile der aAPD gegenüber der konventionellen APD. 1,2

  • Höhere Ultrafiltration
  • Optimierte Clearance
  • Verbesserte Natrium- und Phosphat-Elimination
  • Blutdrucksenkung
Zwei Patienten stehen zusammen

Weil kein Patient dem anderen gleicht

Unterschiedliche Patiententypen erfordern unterschiedliche Therapieeinstellungen. Der sleep•safe harmony-Cycler bietet erweiterte Funktionen, die die komplette Behandlungsindividualisierung ermöglichen.

Weiblich

Patient A - Elisabeth

Zu Beginn der APD hatte die Patientin (schneller Transporter) noch eine gute Nierenrestfunktion mit einem Urinvolumen von 1500 ml und guter Clearance. Die Verschreibung lautete 5 x APD-Therapie, Behandlungsdauer zwei Jahre.

Nach zwei Jahren nahm die UF-Rate ab und die Restausscheidung betrug nur noch 400 ml.

Die Patientin wurde auf aAPD umgestellt, mit einer 1,5%igen Glukoselösung und kurzzeitig 2,3% zur Minderung der Flüssigkeitsbelastung.

Patient A Vor der aAPD-Therapie Nach der aAPD-Therapie
Gewicht 55 kg 55 kg
Alter 70 72
Nierenrestfunktion 1500 ml/24h 400 ml/24h
Ultrafiltration (UF) 300 ml 600 ml
Kt/V 2,9 2,1

 

Männlich

Patient B - Jack

Der Patient ist Diabetiker (langsamer Transporter) und führte 2 Jahre lang eine APD-Behandlung durch. Zusätzlich wurde er mindestens einmal pro Woche mittels einer Hämodialyse therapiert, da er stark überwässert war. Auch die Nierenrestfunktion verschlechterte sich zunehmend.

Es wurde eine aAPD mit gleichen Lösungsvolumina und gleicher Behandlungsdauer wie zuvor begonnen. Zu Beginn wurden jedoch 2 Zyklen mit 1500 ml mit 4,25%iger Glukoselösung durchgeführt, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Danach wurde die Behandlung mit 1,5%iger Glukose fortgesetzt.

Patient B Vor der aAPD-Therapie Nach der aAPD-Therapie
Gewicht 79 kg 79 kg
Alter 43 45
Nierenrestfunktion 600 ml/24h 650 ml/24h
Ultrafiltration (UF) 700 ml 1100 ml
Harnstoff-Kt/V 1,6 2,2

 

Produktinformationen

Produktbroschüre
sleep•safe harmony
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Adapted APD visuell

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1 Fischbach M, Issad B, Dubois V, Taamma R. The beneficial influence on the effectiveness of automated peritoneal dialysis of varying the dwell time (short/long) and fill volume (small/large): randomized controlled trial. Perit Dial Int 2011; 31(4):450-8

2 Fischbach M et al, Abstract poster presentation at ASN 2010 in Denver, US