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Hauptversammlung von Fresenius Medical Care beschließt Vereinfachung der Aktienstruktur – Dividende steigt zum 16. Mal in Folge

| Pressemitteilung

Die Aktionäre von Fresenius Medical Care, dem weltweit führenden Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen, haben auf der heutigen Hauptversammlung in Frankfurt am Main eine Vereinfachung der Aktienstruktur beschlossen. Mit einer großen Mehrheit von 99,97 Prozent nahmen die Aktionäre den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat an, die noch ausstehenden stimmrechtslosen Vorzugsaktien obligatorisch im Verhältnis 1:1 in stimmberechtigte Stammaktien umzuwandeln. In einer gesonderten Versammlung stimmten auch die Vorzugsaktionäre mit 99,99 Prozent dem Vorschlag zu. Die Vorzugsaktien umfassen derzeit rund 1,3 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft.

Ebenfalls mit einer großen Mehrheit von 99,86 Prozent stimmten die Aktionäre der 16. Dividendenerhöhung in Folge zu. Die Dividende steigt damit von 0,69 Euro auf 0,75 Euro je Stammaktie und von 0,71 Euro auf 0,77 Euro je Vorzugsaktie.

Der Vorstandsvorsitzende Rice Powell bestätigte den Ausblick für das Gesamtjahr. Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von mehr als 14,6 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Zuwachs von mehr als sechs Prozent. Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden US-Dollar betragen. Dies entspricht einem Anstieg zwischen fünf und 15 Prozent gegenüber dem Konzernergebnis für 2012 (1) .

„Wir haben unsere weltweite Führungsposition gefestigt und werden die Entwicklung des Dialysemarkts auch weiterhin entscheidend gestalten – ein Markt, der voraussichtlich bis zum Jahr 2020 währungsbereinigt um 4 Prozent jährlich auf über 100 Milliarden US-Dollar wachsen wird“, sagte Powell in seiner Rede an die Aktionäre. „Unser Fokus wird immer auf der höchsten Qualität bei Produkten wie Dienstleistungen liegen. Wir können sowohl durch Ausweitung unseres Kliniknetzes als auch durch neue Produkte und Dienstleistungen wachsen. Mit unserem vertikal integrierten Geschäftsmodell sind wir für die künftigen Entwicklungen der Dialysebranche hervorragend gerüstet.“

Es war die erste Hauptversammlung von Fresenius Medical Care unter der Führung des neuen Vorstandsvorsitzenden Rice Powell. Zum 1. Januar 2013 war Powell Nachfolger des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Ben Lipps geworden.

Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit einer Mehrheit von über 99 Prozent entlastet.

Auf der Hauptversammlung waren 73,71 Prozent des Grundkapitals vertreten. Stimmberechtigt waren die Stammaktionäre.

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(1) Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt, bereinigt um einen steuerfreien sonstigen Beteiligungsertrag in Höhe von 140 Millionen US-Dollar

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Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen, von denen sich weltweit mehr als 2,3 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.180 Dialyse-kliniken in Nordamerika, Europa, Lateinamerika, Asien und Afrika betreut Fresenius Medical Care 261.648 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Hämodialyse-Geräten, Dialysatoren und damit verbundenen Einweg-Produkten. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME, FME3) und an der Börse New York (FMS, FMS/P) notiert.

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Die Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien wird ohne Registrierung nach Maßgabe des U.S. Securities Act von 1933 (Securities Act) vorgenommen. Die Umwandlung wird unter Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung vom Registrierungserfordernis gemäß Ziffer 3 (a)(9) Securities Act und im Fall eines Aktionärs als sog. „offshore transaction“ gemäß Regulation S unter dem Securities Act durchgeführt. Die gemäß Regulation S erworbenen Stammaktien dürfen in den USA weder angeboten noch verkauft werden, soweit nicht entweder eine Registrierung nach Maßgabe des Securities Act erfolgt oder eine anwendbare Ausnahmeregelung vom Registrierungserfordernis eingreift.

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